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Zimmerbuchung

Heiligenblut, Winkl 46 Routenplaner
Telefon | Fax +43-4824-4111 | +43-4824-4111-88

Heiligenblut, Hunguest Hotel Heiligenblut - Tourenplan 3

Tour über Lienz, durch das Defereggental hinauf zum Staller Sattel, hinab nach Antholz (Italien) und zurück über Silian und Lienz


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Die ca. 250 Kilometer lange Rundfahrt sollte man nach einem deftigen Frühstück im Hunguest Hotel Heiligenblut beginnen. Man fährt das Mölltal hinab bis nach Winklern und dann weiter über den Iselsbergpass nach Lienz.
Kurz vor Lienz durchquert man zwei Kreisverkehre und fährt Richtung Stadtzentrum. In Lienz angekommen, folgt man immer der Ausschilderung "Felbertauern-Tunnel" (B108). Hat man die Stadt hinter sich gelassen, geht es auf der Felbertauern Bundesstraße rund 15 Kilometer entlang des Flusses Isel schön gerade aus bis der Ort Huben erreicht wird. Dort ist der Abzweig ins Defereggental. Sowohl Verkehrsschilder, als auch ein wunderschön gestalteter Wegweiser zeichnen diesen Abzweig aus.

Ein kurzes und kurvenreiches Stück Straße bringt die Boliden hinauf ins eigentliche Defereggental. Während der Auffahrt sollte man sich den Blick links hinab ins Tal der Isel nicht entgehen lassen! Man sieht mitten ins Tal hinein, links und rechts wunderbar grün bewachsene Berghänge und in der Talsohle die blaugrüne Isel und die Felbertauern-Bundesstraße - unsere Anreisestraße.

Das Defereggental lädt zum Cruisen ein. So wie die Landschaft, beruhigend und sanft, kann man die rund 20 Kilometer auf der Defereggental Landesstraße zurücklegen. Durch idyllisch bewachsene Tunnel, vorbei an traditionellen Bauernhöfen und Häusern. Nur keine Hektik! Wer möchte, kann einen Abstecher zur Mariahilf-Wallfahrtskirche tun. Zu finden ist sie bei St. Jakob und ausserdem weist ein unübersehbarer Hinweis darauf hin.

Es geht weiter talaufwärts, nun etwas steiler und die Straße wird enger. Der Staller Sattel (ital.: Passo Stalle) rückt immer näher ...Auf dem in luftiger Höhe von 2.052m gelegenen Staller Sattel angekommen, begrüßt den heldenhaften Biker der Anblick eines tiefblauen Bergsees, in dem sich die umliegenden Berge traumhaft spiegeln. Auf den großen und kleinen Parkmöglichkeiten entlang des Sees sollte man eine Rast einlegen und die schroff-schöne Landschaft genießen.

Die Straße, oder besser das Sträßchen hinab ins Tal nach Antholz ist so schmal, daß ein gleichzeitiges Befahren auf- und abwärts nicht möglich ist. So kommt die Regelung zum tragen, daß in den ersten 15 Minuten einer Stunde (0.-15. Minute) bergab gefahren werden darf und in der dritten Viertelstunde (30.-45. Minute) der Verkehr bergauf rollen darf. Wer also zu einer ungünstigen Zeit ankommt, hat genügend Zeit die Blicke hinab nach Südtirol ins Antholzertal schweifen zu lassen und dabei einen kleinen Snack aus dem Imbiß zu vernaschen.Wenn das grüne Ampellicht die Straße freigibt, kann ins Antholzertal gestartet werden! Beim Befahren der schmalen, mit vielen kleinen Radien verzierten Straße wird dem geneigten Biker schnell klar, daß ein beidseitiges Befahren dieses Weges unmöglich ist. Die Serpentinen sind eng und man möchte den fahrbaren Untersatz um so manche Biegung heben. Aber es ist reizvoll und macht einen Höllenspaß!

Hat man diesen Engpass gemeistert, streift man den Antholzer See (1.640m), ein beliebtes Ausflugsziel. Man durchfährt dann weiter die drei Ortsteile von Antholz - Antholz Obertal (1.532 m), Antholz Mittertal (1.250 m) und Antholz Niedertal (1.135 m) bis die Straße auf die Via Pusteria (Pustertaler Straße - SS49/E66) trifft. Man biegt links ab, in Richtung Dobbacio (Toblach) und folgt immer der E66. Vorbei am Fiume Rienza-See und immer dem Tal entlang bis man Toblach erreicht. Man bleibt auf der E66, der Via Pusteria, weiter nach Innichen und zur Grenze zurück nach Österreich. Wieder in Österreich angekommen, folgt man nun der Drautal-Bundesstraße (B100) bis man Silian erreicht und dann weiter nach Lienz.Um nicht nur Bundesstraßen zu inspizieren und noch etwas für's Auge zu tun, lohnt es sich in Höhe von Abfaltersbach die Bundesstraße nach links zu verlassen und die Pustertaler Höhenstraße zu befahren. Um dem verlängerten Rücken etwas Entspannung zu gönnen, sollte man sich den Wildpark Assling zu Gemüte führen und eine Kleinigkeit im Restaurant Bärenwirt zu sich nehmen. Weiterhin kann man die Sommerrodelbahn ausprobieren, welche auch gleich am Platz ist.

Nach diesem Abstecher geht es zurück on the road. Die Höhenstraße endet auf der Drautal-Bundesstraße, von der wir abgebogen sind und nun wieder zurückkehren - in Richtung Lienz. Von Lienz aus gestaltet sich der Heimweg einfach: immer Richtung Großglockner/Mölltal - die Verkehrsschilder weisen die.Richtung.

Viel Spaß beim Probieren der Strecke!

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